wassermuehle barrien startbild
5 Dez.
Foto: Roehrs
05.12.2025 20:00
24,-€
"Alternativer Nikolaus" aktualisiert!
„Der Mensch wird im Allgemeinen unterschätzt“
Reinhard Röhrs vertont Christian Morgenstern

Der Jazz-Musiker Reinhard Röhrs vertont seit über 40 Jahren mit Kontrabass und Gitarre bekannte und unbekannte Texte des beliebten deutschen Dichters, Übersetzer und Schriftsteller.

In unterhaltsamer Art berichtet er aus dem Leben des Dichters, mit kleinen Geschichten und Anekdoten. Dass es sich dabei keinesfalls um altmodisches Zeug handelt, macht Röhrs nur allzu deutlich: „Kein bloßes Zitieren von Morgenstern-Diktionen, eher ein Morgenstern-Set mit Geschichtssplittern aus seinem Leben, seiner ‘Galgenlieder’ und viel besinnlicher und temporeicher Musik.“ schrieben die Dresdener Nachrichten über sein Programm.

Was man sonst nur Rezitativ vorgetragen kennt, wird nun mit abwechslungsreicher Musik und Gesang gezeigt.

„Dadurch, dass er die etwa hundertjährigen Gedichte problemlos mit Musikstilen wie Blues und Swing verband, zeigte er auch die Zeitlosigkeit in Morgensterns Werken auf.“ schrieb die Andernacher Zeitung, und die Norddeutsche Zeitung meint: „Häufig entstand der Eindruck, als werde der eigenwillige Charakter der Texte erst durch die Musik deutlich.“

„‚Man lacht sich krumm...’ sagte Tucholsky über Morgenstern: und eben das tat man nicht nur wegen der Inhalte, sondern auch wegen Röhrs’ perfekter Präsentation.
So zelebrierte er dessen Galgenlieder in abscheulicher Manier, wobei der sagenumwobene Galgentisch nicht fehlen durfte.“
schrieb die Haff-Zeitung aus Ueckermünde.

www.reinhard-roehrs.de

Einlass 19:00, freie Platzwahl

"Worauf wartet Godot... in Barrien?"

Beschreibung

07.10.2025 11:15
Theater der Versammlung (TdV):
„Worauf wartet Godot …in Barrien?“
– ein theatraler Spaziergang durch Barrien frei nach Motiven von Samuel Beckett

Das „Theater der Versammlung“ (TdV) und die Studierenden der Performance Studies der Universität Bremen laden Euch zu einem besonderen Performance-Erlebnis ein!

Unsere Gegenwart ist geprägt durch eine gesamt-gesellschaftliche Transformationsbewegung. Der Kompass unseres alltäglichen Handelns scheint nicht mehr richtig zu funktionieren und ein Zustand des Wartens auf Orientierung macht sich breit. Warten auf Godot ist das berühmteste Stück des irischen Dramatikers Samuel Beckett aus dem Jahre 1952, das die Geburtsstunde des absurden Theaters darstellt: Die beiden Protagonisten und gesellschaftlichen Randfiguren, Didi und Gogo, warten auf Godot, doch er kommt und kommt und kommt nicht. Das Theater der Versammlung fragt nun, frei nach Beckett: Worauf wartet Godot? Warum kommt er nicht? Was ist „Godot“ überhaupt und was hat das mit unserer Gegenwart zu tun?

Entwickelt wird ein theatraler Spaziergang mit mehreren performativen Stationen quer durch Barrien. Im Anschluss an jede Vorstellung, versammlen wir uns zu einem gemeinsamen Gespräch sowohl über das individuelle als auch über das kollektive Warten. Worauf warten wir? Auf die Erlösung? Auf die Klima-Katastrophe? Auf den dritten Weltkrieg? Auf den Urlaub? Den Bus? Und: Wie wird gewartet? Hände im Schoß oder Kopf im Sand? Wie wird sich wartend die Zeit vertrieben? Mit Spielen aller Art? Wartet man auf dem Land anders als in der Stadt?

Das Theater der Versammlung ist versiert in der Inszenierung von Theater an sog. theaterfernen Orten und beforscht vor Ort mit Mitteln der Darstellenden Künste gesellschaftliche und kulturelle Themen: https://www.uni-bremen.de/zentrum-fuer-performance-studies/zps

Treffpunkt: Wassermühle Barrien
Eintritt: Solidarisches Preissystem 5,- / 15,-/ 25,-€


 

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